Handbemaltes Kennzeichen und Drogen: Renault-Fahrer ohne Führerschein auf A2 gestoppt

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Eine Person hölt ein Kennzeichen mit "Juh 002" darauf gegen einen schwarzen Hintergrund hoch.Admin User

Handbemaltes Kennzeichen und Drogen: Renault-Fahrer ohne Führerschein auf A2 gestoppt

Polizei stoppt Renault auf A2 bei Helmstedt – Fälschung, Drogen und Fahrer ohne gültigen Führerschein

Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A2 bei Helmstedt haben Beamte der Autobahnpolizei einen Renault mit einem handbemalten Kennzeichen angehalten. Der Verkehrskontrolle folgten schwerwiegende Feststellungen: Neben Drogenkonsum und Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis steht auch der Verdacht auf Urkundenfälschung im Raum. Sowohl der Fahrer als auch der Halter des Fahrzeugs müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Der Vorfall nahm seinen Lauf, als die Polizisten das auffällige Kennzeichen des Renault in der Nähe von Helmstedt bemerkt hatten. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Nummerntafel ursprünglich zu einem anderen Fahrzeug gehörte. Zudem war der Wagen weder zugelassen noch versichert.

Der 22-jährige Fahrer, der lediglich über einen vorläufigen französischen Führerschein verfügte, durfte in Deutschland eigentlich nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Da er zudem körperliche Anzeichen von Beeinträchtigung zeigte, führten die Beamten einen Drogentest durch – mit positivem Ergebnis. Die Polizei untersagte dem Mann daraufhin die Weiterfahrt und leitete ein Verfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ein.

Gleichzeitig gerät auch der 22-jährige Halter des Fahrzeugs in den Fokus der Ermittler. Ihm wird vorgeworfen, offizielle Dokumente gefälscht und einem Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis die Nutzung seines Wagens ermöglicht zu haben.

Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein sowie unter Drogeneinfluss. Gegen den Halter wird wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung und der Überlassung eines nicht zugelassenen, unversicherten Fahrzeugs an einen unerlaubten Fahrer ermittelt. Beide Fälle werden in den kommenden Wochen vor Gericht verhandelt.