17 March 2026, 22:05

Hamburg bewirbt sich für Olympische Spiele 2036 – Bürger entscheiden im Mai

Olympiastadion in London umgeben von Grün, einer Straße, einem Gewässer, Gebäuden und einer wolkenverhangenen Himmel.

Hamburg plant Olympia mit grünem Band und erschwinglichen Eintrittskarten - Hamburg bewirbt sich für Olympische Spiele 2036 – Bürger entscheiden im Mai

Hamburg hat offiziell seine Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 eingereicht. Die rot-grüne Koalitionsregierung der Stadt finalisierte den Vorschlag, über den Ende Mai eine öffentliche Abstimmung entscheiden wird. Unter dem Motto "Eine Chance für alle" verspricht das Konzept bezahlbaren Zugang, grüne Infrastruktur und eine Mischung aus städtischen sowie wassernahen Wettkampfstätten.

Der Bewerbungsplan sieht zwei zentrale Standorte vor: die "Olympic Park City" und den "Olympic Park Altona". Diese Zonen sollen durch ein "grünes Band" aus Parks und Freiflächen verbunden werden, das die Wettkampfstätten miteinander vernetzt. Die Veranstaltungen erstrecken sich von der Binnenalster, wo die Eröffnungsfeier sowie Wettbewerbe im Bogenschießen, Padel-Tennis und Stand-Up-Paddling stattfinden sollen, bis zu einer Kletterwand am Südufer der Elbe, die nach den Spielen für Mountainbike-Strecken umgenutzt werden soll.

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Die Organisatoren setzen sich zum Ziel, die Spiele für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Eine Million Tickets sollen zu ermäßigten Preisen verkauft werden, der Eintritt ist für Ehrenamtliche und einkommensschwache Besucher kostenlos. Das Budget beläuft sich auf 4,8 Milliarden Euro – eine Summe, die deutlich über den 1,35 Milliarden D-Mark (heute etwa 775 Millionen Euro) liegt, die für die Olympischen Spiele 1972 in München aufgewendet wurden. Zwar spiegeln die Kosten moderne Standards und Infrastrukturansprüche wider, doch der Plan betont Nachhaltigkeit und den öffentlichen Nutzen.

Hamburg konkurriert mit München, Berlin und Nordrhein-Westfalen um die Austragung. Wird die Bewerbung im Mai von den Bürgern im Referendum gebilligt, rückt die Stadt in die nationale Auswahlphase vor.

Der Erfolg der Bewerbung hängt von der anstehenden Volksabstimmung ab. Sollte Hamburg den Zuschlag erhalten, stünden bei den Spielen Bezahlbarkeit, grüne Vernetzung und innovative Austragungsorte im Mittelpunkt. Die endgültige Entscheidung wird zeigen, ob die Stadt als deutscher Kandidat für die Olympischen Spiele nominiert wird.

Quelle