06 May 2026, 02:54

Gifhorns neue Bürgermeisterkandidatin will Politik mit Bürgerbeteiligung revolutionieren

Detailreiche alte Stadtkarte mit beschrifteten Straßen, Gebäuden, Parks und Sehenswürdigkeiten auf altem Papier.

Gifhorns neue Bürgermeisterkandidatin will Politik mit Bürgerbeteiligung revolutionieren

Jacqueline Kleinhans kandidiert als Bürgermeisterin in Gifhorn für die neu gegründete Bürgerinitiative „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“. Die Gruppe will die lokale Politik aufmischen, indem sie Transparenz, faktenbasierte Entscheidungen und direkte Bürgerbeteiligung in den Vordergrund stellt. Ihr Wahlkampf steht für einen Neuanfang jenseits der traditionellen Parteigrenzen.

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Kleinhans, ausgebildete Pädagogin, arbeitet seit zehn Jahren als Schulsozialarbeiterin in Gifhorn. Sie ist zudem Mutter einer erwachsenen Tochter, die derzeit eine Lehrerausbildung absolviert. Ihr beruflicher Werdegang und ihre persönliche Verbundenheit mit der Region prägen ihre Schwerpunkte: bessere Unterstützung für Schulen und ein effizienterer Einsatz öffentlicher Mittel.

Die Initiative „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“ hat zentrale Themen definiert: öffentliche Sicherheit, Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und eine schlankere Verwaltung. Ein erstes Ziel ist das Mühlenmuseum-Projekt, das nach Ansicht von Kleinhans das Stadtsäckel belastet. Die Gruppe fordert eine umfassende Prüfung – inklusive der Option eines Abrisses oder einer alternativen Nutzung des Geländes.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Umnutzung wenig genutzter städtischer Immobilien. Kleinhans schlägt vor, den Ratsweinkeller in ein Standesamt umzuwandeln, und plädiert für klare Konzepte, um Leerstände sinnvoll zu nutzen. Zudem wirbt die Gruppe aktiv um Bürger, die sich für die Kommunalpolitik engagieren möchten, um die Mitsprache zu verbreitern.

Kleinhans und „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“ präsentieren sich als Alternative zur etablierten Politik in Gifhorn. Ihr Programm setzt auf pragmatische Lösungen, Haushaltsverantwortung und eine stärkere Stimme für die Bürger. Die Bürgermeisterwahl wird zeigen, ob dieser Ansatz bei den Wählern Anklang findet.

Quelle