01 May 2026, 14:10

Gehaltskluft zwischen Managern und Belegschaft erreicht neuen Höchststand 2025

Eine Liniendiagramm, das die Löhne in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Gehaltskluft zwischen Managern und Belegschaft erreicht neuen Höchststand 2025

Ein neuer Bericht unterstreicht die wachsende Kluft zwischen Spitzenmanagern und der globalen Belegschaft. Während die Durchschnittseinkommen nahezu stagnieren, sind die Gehälter von Führungskräften zweistellig gestiegen. Experten warnen, dass die zunehmende Ungleichheit Millionen weitere Menschen in die Armut treiben könnte.

Im Jahr 2025 verdiente ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 17.156 US-Dollar – nur 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Summe liegt noch immer 12 Prozent unter dem Niveau von 2019 und zeigt, dass sich die Situation für die meisten Beschäftigten kaum verbessert hat. Gleichzeitig erhielten die 1.500 bestbezahlten Konzernchefs im Schnitt 8,4 Millionen US-Dollar – ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber 2024 und sogar 54 Prozent seit 2019.

Auch die Verlangsamung bei der Armutsbekämpfung gibt Anlass zur Sorge. Zwischen 2000 und 2019 sank die Erwerbsarmut jährlich um 7 Prozent, doch seit 2020 liegt die Rate nur noch bei 3 Prozent pro Jahr. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) schätzt nun, dass aufgrund der anhaltenden Krise im Golf bis zu 32 Millionen weitere Menschen in Armut abrutschen könnten.

Oxfam fordert die Regierungen zum Handeln auf. Die Organisation schlägt höhere Steuern für Superreiche, strengere Regeln für Lobbyismus sowie Beschränkungen der Wahlkampffinanzierung durch vermögende Privatpersonen vor. Zudem verlangt sie konkrete, zeitlich begrenzte Pläne zur Verringerung der Ungleichheit – mit messbaren Zielen und regelmäßigen Fortschrittskontrollen.

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Die wachsende Gehaltskluft und das schwache Lohnwachstum zeichnen ein düsteres Bild der globalen Ungleichheit. Ohne politische Kurskorrekturen drohen Millionen Menschen tiefere finanzielle Not. Oxfams Vorschläge zielen darauf ab, diesen Trend umzukehren – doch der Erfolg hängt vom Engagement der Regierungen ab.

Quelle