Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Lina HuberFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach
Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" ging in Bergisch Gladbach ein Fußballturnier über die Bühne, das den Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 markierte. Neun Mannschaften trafen sich zu einem Tag voller Sport und Solidarität. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, das 2024 gegründet wurde und von über 30 lokalen Partnern unterstützt wird.
Beim "Kick gegen Rassismus"-Turnier verzichtete man bewusst auf Schiedsrichter, um Fairplay und gegenseitigen Respekt in den Vordergrund zu stellen. Statt Pokale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Mit dabei waren Mannschaften der Abou-Bakr-Moschee, des IGMG Bergisch Gladbach e.V., einer syrischen Gruppe, Mitglieder der SPD, Guinea United sowie das Special Team des SV 09. Am Ende setzte sich der IGMG Bergisch Gladbach e.V. als Sieger durch.
Auch andere Städte beteiligten sich an der Initiative: In Regensburg fand im Rahmen eines Heimspiels des SSV Jahn gegen den TSV Havelse eine Sportveranstaltung mit Infostand unter dem Titel "Sport verbindet" statt. Bottrop veranstaltete eine Podiumsdiskussion zum Thema "Rassismus im Sport", an der Athletinnen und Athleten aus Fußball, Tanz und Kickboxen teilnahmen – Teil der Aktionswochen im März 2026.
Schirmherr der Bergisch Gladbacher Veranstaltung war Bürgermeister Marcel Kreutz. Das 2024 gegründete Bündnis setzt sich für eine offene, vielfältige und solidarische Gemeinschaft ein. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus, ein jährliches Projekt des Deutschen Instituts für Menschenrechte, bildeten den Rahmen für die diesjährigen Aktivitäten.
Mit dem Turnier und den begleitenden Veranstaltungen endete die Anti-Rassismus-Kampagne 2026. Statt Preisen nahmen die Teams symbolträchtige Banner mit – als Zeichen der Verbundenheit. Auch Städte wie Regensburg und Bottrop trugen mit Diskussionen und öffentlichen Aktionen gegen Diskriminierung zum Gelingen der Aktionswochen bei.






