FDP Solingen wählt neue Führung und setzt auf radikalen Neuanfang
Die Solinger FDP hat nach einem mit Spannung erwarteten Parteitag eine neue Führungsspitze gewählt. Jens Kern löste Daniel Schirm als Kreisvorsitzenden ab und markiert damit einen Richtungswechsel für den Ortsverband. Bei der Veranstaltung wurden zudem neue Gesichter in Schlüsselpositionen vorgestellt – dies folgte auf intensive Diskussionen über die Zukunft der Partei.
Der Parteitag begann mit einer Analyse der jüngsten Kommunalwahlen, deren Ergebnisse als enttäuschend bewertet wurden. Die Delegierten waren sich einig, dass Veränderungen notwendig seien, um die Position der Partei zu stärken. Dies bildete den Rahmen für eine knappe Abstimmung zwischen Jens Kern und dem Amtsinhaber Daniel Schirm, aus der Kern schließlich als Sieger hervorging.
Vor der Wahl kam es zu hitzigen Debatten über Strategie und Organisation. Nach seinem Sieg kündigte Kern eine umfassende Neuaufstellung des Kreisverbands an – sowohl strukturell als auch inhaltlich. Er betonte, wie wichtig es sei, das öffentliche Profil der Partei zu schärfen und neue Mitglieder zu gewinnen.
An Kerns Seite wurden Nina Brattig und Ingo Labonté zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ricarda Müller-Nimbach blieb Schatzmeisterin, während Tizian Althaus das Amt des Schriftführers übernahm. Cem Demir und Laura Wegner ergänzen als weitere Mitglieder den erweiterten Vorstand.
Die Wahlergebnisse stehen für einen deutlichen Bruch mit der Vergangenheit der Solinger FDP. Mit der neuen Mannschaft konzentriert sich der Verband nun auf den Wiederaufbau von Einfluss und Mitgliederbasis. Die nächsten Schritte umfassen die Umsetzung der geplanten organisatorischen und strategischen Reformen.






