Elbtunnel-Durchbruch: Meilenstein für die Energiewende unter der Elbe erreicht
Charlotte JägerElbtunnel-Durchbruch: Meilenstein für die Energiewende unter der Elbe erreicht
Elbquerung: Tunnelprojekt erreicht Meilenstein mit vorzeitigem Durchbruch
Das Tunnelprojekt zur Unterquerung der Elbe hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Der Durchbruch erfolgte früher als geplant. Der 5,2 Kilometer lange Tunnel verbindet Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen unter dem Flussbett der Elbe. Der Baukonzern Porr bezeichnet das Vorhaben als zentrales Element der Infrastruktur für die deutsche Energiewende.
Die Bauarbeiten fanden in mehreren Dutzend Metern Tiefe unter der Elbe statt. Die Mannschaften hatten mit schwierigen geologischen Bedingungen zu kämpfen, darunter wasserführende Bodenschichten. Trotz dieser Herausforderungen erzielte das Team beachtliche Fortschritte – in der besten Woche wurden 158,7 Meter vorangetrieben.
Auf den letzten 400 Metern ermöglichte stabileres Gelände ein schnelleres Vortreiben. Hier erreichte das Team einen Spitzenwert von 32,6 Metern pro Tag. Der Tunnel wurde im maschinellen Tunnelvortrieb errichtet.
Mit dem erfolgreichen Durchbruch beginnt nun die nächste Phase: der Innenausbau und die technische Ausstattung. Nach Fertigstellung wird der Tunnel Hochspannungs-Gleichstromkabel des Stromtrassenprojekts SuedLink aufnehmen.
Der vorzeitige Durchbruch markiert einen bedeutenden Schritt für das Projekt. Bald schon ermöglicht der Tunnel die Verlegung kritischer Strominfrastruktur unter der Elbe – ein wichtiger Beitrag zum Ausbau des deutschen Netzes für erneuerbare Energien.
