Drake sorgt mit spektakulären Album-Werbestunts für Chaos in Toronto
Charlotte JägerDrake sorgt mit spektakulären Album-Werbestunts für Chaos in Toronto
Drakes jüngste Albumwerbung nahm eine unerwartete Wendung während eines Spiels der Toronto Raptors diese Woche. Spezialangefertigte Stühle in Form von Eiszapfen wurden aus der Arena entfernt, nachdem sie einen starken chemischen Geruch verströmten, der Spieler und Fans alike beeinträchtigte. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie spektakulärer Marketingaktionen im Vorfeld der Veröffentlichung seines neuen Albums Iceman.
Schon zuvor hatte ein riesiger Eisblock in der Innenstadt Torontos große Menschenmengen angelockt, sodass Polizei und Feuerwehr eingreifen mussten. Die Werbestrategien des Rappers sorgen mittlerweile für eine Mischung aus Faszination und Frust in der gesamten Stadt.
Die Probleme begannen, als 25 Fuß (etwa 7,5 Meter) lange Eisblöcke auf einem Parkplatz im Stadtzentrum auftauchten – jeder mit dem Veröffentlichungsdatum des Albums versehen. Tausende strömten herbei, einige versuchten mit Spitzhacken und Schweißbrennern, das Eis zu zerschlagen. Aufgrund wachsender Sicherheitsbedenken rückte die Polizei an, löste die Menschenmenge auf und spülte die Konstruktion schließlich mit Wasser ab.
Beim Spiel der Raptors begannen die Iceman-Themenstühle – hergestellt aus einer unbekannten chemischen Verbindung – plötzlich einen beißenden Geruch zu verbreiten. Spieler beschwerten sich, woraufhin die Stühle mitten im Match von der Sicherheit entfernt wurden. Das Team bereitet sich derzeit auf die erste Runde der NBA-Playoffs 2026 gegen die Cleveland Cavaliers vor.
Es ist nicht das erste Mal, dass Drakes Werbeaktionen für Aufsehen sorgen. Nur Tage zuvor hatte eine kontrollierte Explosion bei Dreharbeiten in North York nahegelegene Häuser erschüttert. Anwohner kritisierten das Fehlen einer Vorwarnung und forderten bessere Kommunikation bei solchen Veranstaltungen in Zukunft.
Der chemische Geruch der Stühle beendete ihren Auftritt bei den Raptors vorzeitig und brachte die Veranstalter in Erklärungsnot. Unterdessen wirft die chaotische Reaktion auf die Eisinstallation Fragen zur öffentlichen Sicherheit bei aufwendigen PR-Aktionen auf. Mit den bevorstehenden Playoffs und der anstehenden Albumveröffentlichung bleibt die Stadt in Habachtstellung – gespannt darauf, was als Nächstes kommt.






