20 April 2026, 00:16

Bremen fordert mehr Sicherheitspersonal und schärfere Gesetze gegen Gewalt in Zügen

Ein Bild mit Fotos von Menschen, Zügen und anderen Gegenständen sowie einem Text mit der Überschrift "Der Zug, der nie aufhört - wie das ständige Transportsystem funktioniert".

Bremen fordert mehr Sicherheitspersonal und schärfere Gesetze gegen Gewalt in Zügen

Bremen drängt auf strengere Sicherheitsmaßnahmen in Deutschlands Bahnen nach starkem Anstieg gewalttätiger Vorfälle

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Allein im vergangenen Jahr wurden bundesweit über 3.200 körperliche Angriffe auf Mitarbeiter im öffentlichen Nah- und Fernverkehr registriert. Als Reaktion darauf fordert Bremen nun mehr Sicherheitspersonal, schärfere Gesetze und eine bessere Abstimmung mit den Bundesbehörden. Die Forderungen sind Teil einer breiteren Initiative für mehr Sicherheit im Schienenverkehr.

Die Hansestadt ruft die Bundesregierung auf, zusätzliche Zugbegleiter und Sicherheitsteams in Zügen zu finanzieren. Zudem sollen mehr Bundespolizisten an neuralgischen Punkten stationiert und Streifendienste ausgebaut werden. Ein bundesweites Verbot von Waffen und Messern in Bahnanlagen steht ebenfalls zur Debatte. Bremen besteht darauf, dass die Bundespolizei in Echtzeit auf Videoaufnahmen aus den Zügen zugreifen können muss, um schneller auf Vorfälle reagieren zu können. Zudem werden härtere Strafen für Angriffe auf Verkehrsmitarbeiter gefordert.

Özlem Ünsal, Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, wies Vorschläge zurück, die Sicherheit allein durch eine Verringerung der Interaktion zwischen Personal und Fahrgästen verbessern zu wollen. Stattdessen lehnt die Stadt rein technische Lösungen ab und betont, dass mehr Personal unverzichtbar sei. Gefordert wird ein flexibler, risikobasierter Einsatz von Mitarbeitern.

Obwohl Bremen einen gemeinsamen Aktionsplan für die Bahnsicherheit unterstützt, pocht es auf klare Zuständigkeiten. Die Behörden müssten genau regeln, wer für die Umsetzung und Finanzierung verantwortlich ist, um Sicherheitslücken zu vermeiden.

Die Vorschläge zielen auf ein wachsendes Problem: die zunehmende Gewalt gegen Beschäftigte im Verkehrssektor. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, würden sie die Sicherheitspräsenz erhöhen, die Gesetze verschärfen und die Notfallreaktionen beschleunigen. Bremens Haltung unterstreicht, dass sowohl Personal als auch Technologie nötig sind, um sicheres Reisen zu gewährleisten.

Quelle