Braunschweig plant Umzug des Bürgeramts in die Innenstadt – doch das Rathaus bleibt Ziel
Niklas MüllerBraunschweig plant Umzug des Bürgeramts in die Innenstadt – doch das Rathaus bleibt Ziel
Braunschweig prüft Pläne zur Zentralisierung seiner Bürgerdienste. Langfristig soll das gesamte Angebot im sanierten Rathaus zusammengefasst werden. Ein aktueller Vorschlag sieht vor, das Bürgeramt in ein leerstehendes Gebäude in der Innenstadt zu verlegen.
2018 war das Einwohnermeldeamt an den Stadtrand verlegt worden. Der aktuelle Standort in der Friedrich-Seele-Straße im Weststadt bleibt jedoch in Betrieb. Allgemeine Verwaltungsleistungen können Bürger zudem in der Bohlweg 33 in Anspruch nehmen.
Als möglicher neuer Standort wird die Filiale der Norddeutschen Landesbank in der Dankwardstraße geprüft. Laut Stadtverwaltung eignet sich das Gebäude für administrative Zwecke. Gleichzeitig baut Braunschweig seine Online-Dienste aus, um die Erreichbarkeit zu verbessern.
Trotz der Fortschritte bleiben Herausforderungen bestehen: Denkmalschutz, Barrierefreiheit und Betriebskosten müssen noch geklärt werden. Die Verwaltung sieht derzeit keinen Bedarf für zusätzliche Übergangslösungen.
Mittelfristig plant die Stadt, alle Dienstleistungen im sanierten Rathaus unterzubringen. Bis dahin bleiben die bestehenden Standorte geöffnet. Der Vorschlag für die Dankwardstraße könnte ein erster Schritt in Richtung einer dauerhaften Bündelung der Angebote sein.






