Braunschweig passt Windkraftplan an – weniger Flächen, aber mehr Präzision
Lina HuberBraunschweig passt Windkraftplan an – weniger Flächen, aber mehr Präzision
Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Windkraftplan nach öffentlicher Rückmeldung überarbeitet. Die aktualisierte Fassung passt die Anzahl der Vorranggebiete an und weist neue Flächen für die Entwicklung aus. Die gesetzlichen Vorgaben Niedersachsens für Windenergie an Land bleiben dabei eine zentrale Triebkraft für die Änderungen.
Niedersachsen hat verbindliche rechtliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land festgelegt. Bis 2027 muss die Region Braunschweig 2,46 Prozent ihrer Fläche für Windkraft ausweisen. Die aktuellen Vorranggebiete decken bereits etwa 2,9 Prozent der Region ab und übertreffen damit das Ziel für 2027.
In dem überarbeiteten Plan des Verbandes wurde die Gesamtzahl der Vorranggebiete von 88 auf 80 reduziert. 56 der ursprünglich vorgesehenen Flächen wurden angepasst. Neu hinzugekommen ist ein Standort südlich von Kirchberg bei Seesen, während ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen gestrichen wurde.
Kommunen können zusätzlich Flächen bereitstellen, um zum Erreichen des Ziels für 2032 beizutragen. Die nächste Phase der raumordnerischen Planung für Windkraft in der gesamten Region läuft bereits.
Der aktualisierte Plan zielt darauf ab, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und gleichzeitig öffentliche Bedenken zu berücksichtigen. Dennoch muss die Region ihre Anstrengungen verstärken, um die künftigen Windenergieziele zu erreichen. Die Änderungen spiegeln einen Ausgleich zwischen Ausbau und lokalen Anpassungen wider.






