18 June 2026, 00:04

Brantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Nahost-Diplomatie

Grüne-Chefin Brantner drängt auf Handeln bei G7-Hilfe für die Ukraine

Brantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Nahost-Diplomatie

Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert entschlossenere Schritte in der Ukraine-Politik und übt Kritik an jüngsten diplomatischen Initiativen im Nahen Osten. Sie verlangt neue Militärhilfen, schärfere Sanktionen sowie finanzielle Unterstützung für den ukrainischen Haushalt.

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Brantner betonte die Dringlichkeit konkreter Maßnahmen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. Jede Hilfe trage dazu bei, die Sicherheitsbedenken Europas zu verringern, argumentierte sie. Die Grünen begrüßten zudem mögliche neue G7-Hilfen für Kiew.

Zum Nahen Osten erklärte sie, ein dauerhafter Waffenstillstand sei längst überfällig. Das iranische Regime stehe heute stärker da als vor dem Konflikt, so Brantner. Über die genauen Inhalte einer möglichen Vereinbarung zwischen Washington und Teheran herrschten jedoch Unklarheiten.

Kritik übte sie auch an Bundeskanzler Friedrich Merz, dessen Lob für die diplomatischen Bemühungen Donald Trumps im Iran-Konflikt sie ablehnte.

Brantners Forderungen umfassen militärische Unterstützung, Sanktionen und Haushaltshilfen für die Ukraine. Zudem verlangt sie Transparenz bei den US-Iran-Gesprächen und einen dauerhaften Waffenstillstand im Nahen Osten. Ihre Haltung spiegelt den Kurs der Grünen wider, die auf beiden Ebenen entschlossenes Handeln einfordern.

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