12 April 2026, 10:05

Boris Rhein fordert härteres Durchgreifen gegen häusliche Gewalt in Deutschland

Plakat, das eine Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und Mützen auf dem Deck eines Schiffs mit einem Feuerlöscher im Vordergrund zeigt, betitelt mit "Verhindern von sexueller Gewalt ist die Pflicht von allen - Einer verletzt, alle betroffen."

Boris Rhein fordert härteres Durchgreifen gegen häusliche Gewalt in Deutschland

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat zu entschlossenerem Vorgehen gegen häusliche Gewalt in Deutschland aufgerufen. Er bezeichnete das Problem als weit verbreitet und schwerwiegend – jedes Jahr seien tausende Familien betroffen. Sein Appell erfolgt vor dem Hintergrund alarmierender Statistiken, die eine besorgniserregende Häufigkeit von Misshandlungsfällen im gesamten Land belegen.

Rhein betonte, häusliche Gewalt sei weder ein Einzelfall noch ein Bagatelldelikt. Vielmehr stelle sie eine direkte Bedrohung für eine freie und offene Gesellschaft dar, insbesondere wenn Frauen und Kinder zu Opfern würden. Offizielle Zahlen zeigen: Alle zwei Minuten kommt es zu einem Vorfall – mehr als 70 Prozent der Betroffenen sind Frauen.

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Der Ministerpräsident forderte schärfere Strafen für Täter, die Frauen angreifen oder Kinder misshandeln. Zudem setzte er sich für bessere Schutzmaßnahmen und eine konsequentere Verfolgung der Gewalttäter ein. Kinder, so Rhein, gerieten oft in einen Teufelskreis der Gewalt und litten unter langfristigen Folgen durch die erlebte Misshandlung.

Die Äußerungen Rheins unterstreichen den dringenden Bedarf an strukturellen Veränderungen im Umgang mit häuslicher Gewalt in Deutschland. Seine Vorschläge zielen auf verschärfte rechtliche Konsequenzen und eine verbesserte Unterstützung für Opfer ab. Das Ziel: die hohe Fallzahl nachhaltig senken und gefährdete Gruppen wirksamer schützen.

Quelle