30 April 2026, 18:06

AfD-Veranstaltung in Lengede löst Drohungen und Proteste aus

Eine Gruppe von Menschen steht in der Nähe eines Lastwagens auf einer Straße mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund, einige tragen Mützen und Masken, mit einem Band und einer Stange im Vordergrund.

AfD-Veranstaltung in Lengede löst Drohungen und Proteste aus

Am 8. Mai 2023 soll in Lengede eine öffentliche Veranstaltung der AfD-Bundestagsfraktion stattfinden. Die geplante Zusammenkunft sorgt bereits im Vorfeld für Kontroversen: Der Betreiber des Veranstaltungsorts, das Landhaus Lengede, sieht sich mit Drohungen und Stornierungen konfrontiert.

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Die Veranstaltung ist Teil der AfD-Reihe "Bürgerdialog", die in der Vergangenheit bereits auf Widerstand gestoßen ist. So hatten in Melle, Niedersachsen, rund 1.200 Demonstranten gegen eine ähnliche AfD-Veranstaltung protestiert. Diesmal steht unter anderem Maximilian Krah auf der Rednerliste, ein führendes AfD-Mitglied, gegen das derzeit wegen des Verdachts auf Bestechung und Geldwäsche ermittelt wird.

Auch Angela Rudzka, AfD-Bundestagsabgeordnete und Kandidatin für das Amt der Landrätin im Landkreis Peine, wird bei der Veranstaltung sprechen. Der Betreiber des Landhauses Lengede betont indes seine Rolle als neutraler Gastgeber und erklärt, man stehe allen Gruppen unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung offen.

Trotz dieser Haltung hat die Entscheidung, die Veranstaltung auszurichten, massive Kritik ausgelöst. Der Betreiber berichtet von Drohungen und Absagen als Reaktion auf die Buchung.

Die Veranstaltung wird wie geplant am 8. Mai stattfinden. Das Landhaus Lengede hält an seiner Position als überparteilicher Veranstaltungsort fest, während die AfD mit ihrem "Bürgerdialog" weiterhin sowohl öffentliches Interesse als auch Protest auf sich zieht. Wie sich die Zusammenkunft auf die lokale politische Debatte auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Quelle