42 Millionen Euro für Klimaschutz: Niedersachsens Wattenmeer wird zum CO₂-Speicher
42 Millionen Euro für Klimaschutz: Niedersachsens Wattenmeer wird zum CO₂-Speicher
Meyer: „42 Millionen Euro für Klimaschutz und Naturschutz im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer“
Ankündigung: Das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ist durch den steigenden Meeresspiegel und die Erwärmung der Meere infolge der Verbrennung von Gas, Öl und Kohle massiv bedroht. Salzwiesen im Wattenmeer können das klimaschädliche Treibhausgas CO₂ besser speichern als jede künstliche Technologie. Die Renaturierung und Förderung natürlicher CO₂-Speicher an der niedersächsischen Küste ist daher ein wichtiger Beitrag zum natürlichen Klimaschutz. Fünf Projekte werden nun in Niedersachsen im Rahmen des Bundesaktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“ (ANK) – Handlungsfeld Meere und Küsten – umgesetzt. Insgesamt stellen Bund und Land dafür 42 Millionen Euro bereit.
Haupttext:
An der niedersächsischen Küste starten fünf große Renaturierungsprojekte im Rahmen des Bundesaktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“. Im Fokus stehen die Wiederherstellung von Seegraswiesen und Salzwiesen in zentralen Gebieten, darunter das Ems-Dollart-Ästuar, die Wurster Küste und das Norderland. Mit einem Gesamtbudget von rund 42 Millionen Euro sollen die Maßnahmen die natürlichen Klimaschutzfunktionen der Region stärken.
Die Projekte laufen von 2025 bis 2033 und werden vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPVW) geleitet. Beide Behörden arbeiten eng mit dem niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz zusammen, um eine enge Abstimmung mit den lokalen Gemeinden zu gewährleisten.
Das Wattenmeer als UNESCO-Weltnaturerbe sieht sich wachsenden Bedrohungen durch den Anstieg des Meeresspiegels und die Erwärmung der Gewässer ausgesetzt – vor allem als Folge der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, sollen die neuen Projekte lebenswichtige Küstenschutzlebensräume wiederherstellen, die als natürliche CO₂-Speicher fungieren. Salzwiesen speichern CO₂ besonders effizient – besser als jede vom Menschen geschaffene Technologie – und sind damit ein zentraler Baustein für die Klimaneutralität.
Zu den wichtigsten Vorhaben gehört die Schaffung einer Vogelinsel mit Salzwiesen im Dollart-Ästuar. Zudem sind großflächige Renaturierungen von Salzwiesen entlang der Wurster Küste und im Norderland geplant. Diese Maßnahmen fördern nicht nur die biologische Vielfalt, sondern verbessern auch das Sedimentmanagement und den Küstenschutz.
Die Gesamtfinanzierung der Projekte beläuft sich auf 42 Millionen Euro, wobei der Bund 80 Prozent und das niedersächsische Umweltministerium 20 Prozent übernimmt. Anfang nächsten Jahres finden die ersten Beteiligungsformate mit regionalen Akteur:innen statt, um die lokale Bevölkerung in Planung und Umsetzung einzubinden. Ziel ist es, langfristig sowohl der Natur als auch den Anwohner:innen zugutekommen.
Die fünf Projekte stellen eine bedeutende Investition in den natürlichen Klimaschutz an der niedersächsischen Küste dar. Durch die Wiederherstellung von Seegras- und Salzwiesen wird die Fähigkeit der Region gestärkt, Kohlenstoff zu binden und Erosion vorzubeugen. Die erste Phase der Bürgerbeteiligung beginnt Anfang 2025, die vollständige Umsetzung ist bis 2033 vorgesehen.
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